VIER MUSIKALISCHE PORTRAITS 18. JAHRHUNDERT VIOLINE UND ORGEL – Nicola Antonio Porpora (1686-1768) – 06. Mai 2026

Marianne Rônez – Barockgeige, Viola d´amore
Ernst Kubitschek – Orgel

06. Mai 2026, 19:00 – Salvatorkirche

Orgel im Stil des 18. Jahrhunderts, die Orgel steht auf der Empore, man sieht die Orgelpfeifen und die reichhaltige Verzierung

Der aus Neapel stammende Porpora war vor allem als Opernkomponist und Gesangslehrer berühmt und hochgeschätzt. Unter seinen Schülern findet sich etwa der gefeierte Kastrat Farinelli.
Porpora wirkte in Neapel, Venedig und London, wo er als Opernkomponist- und Direktor in Konkurrenz zu Händel trat – und wie dieser letztlich finanziell scheiterte.
Nach einem Zwischenspiel in Dresden kam er 1752 nach Wien, wo er den jungen Joseph Haydn als Kammerdiener anstellte.
1754 gab er in Wien die Violinsonaten heraus – sie wurden aber von den Kennern als zu altmodisch wenig geschätzt … welche musikalische Qualität sie jedoch haben, mögen die heute gespielten Sonaten beweisen!
Porpora verbrachte seine letzten Jahre in seiner Heimatstadt Neapel.

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